Was ist eine Instandhaltungssoftware für Gebäudetechnik?
Eine Instandhaltungssoftware für Gebäudetechnik führt alle wartungspflichtigen Anlagenteile eines Gebäudes an einem Ort: Wassererwärmer, Wärmepumpen, Lüftungsgeräte, Enthärtungsanlagen und Pumpen. Sie hält Wartungsintervalle, Servicehistorie und Dokumente fest und meldet, wenn ein Service fällig wird. QR Labeling ist eine solche Wartungssoftware: Anlagenteile werden per Foto erfasst, daraus entsteht der Wartungsplan.
Wie erstellt QR Labeling automatisch einen Wartungsplan?
Jedes per Foto erfasste Bauteil bringt sein Wartungsintervall mit, vorgeschlagen nach Herstellerangabe. Aus allen Bauteilen eines Objekts entsteht fortlaufend ein Wartungsplan mit konkreten Terminen, ohne dass jemand eine Planungsdatei pflegt. Ändert sich ein Intervall, verschiebt sich der Termin mit. Die Wartungsplanung läuft damit im Hintergrund weiter, auch wenn im Betrieb gerade niemand daran denkt.
Wie funktioniert die KI-Teileaufnahme?
Bauteil oder Typenschild fotografieren, die KI erkennt Bauteilart, Hersteller, Typ, Seriennummer und Baujahr und hinterlegt die Daten am Anlagenteil. Alle Angaben sind vor dem Speichern sichtbar und korrigierbar. Danach wird der QR-Code erstellt und am Bauteil angebracht. Erkannt wird auch bei schlechtem Licht und schrägem Winkel.
Können Installateur, Betreiber und Verwaltung zusammenarbeiten?
Ja. Der Installateur teilt seine verbauten und gewarteten Anlagen per Knopfdruck mit Betreiber und Verwaltung, alle drei sehen denselben Anlagenbestand, dieselbe Servicehistorie und dieselben Fristen. Die Verwaltung erhält damit den Nachweis, dass die Anlage instandgehalten wurde. Jede Seite behält ihre eigene Sicht, doppelt geführte Listen entfallen.
Brauchen wir Fachwissen oder eine Schulung?
Nein. QR Labeling läuft im Browser auf Handy, Tablet und Rechner, eine Installation ist nicht nötig. Wer fotografieren kann, kann Bauteile erfassen. Das erste Bauteil ist in der Regel innerhalb von fünf Minuten nach der Anmeldung aufgenommen. Vor Ort im Technikraum genügt das Handy, die anschliessende Büroarbeit entfällt.
Was kostet QR Labeling?
QR Labeling kostet CHF 59 pro Monat für einen Benutzer, ab zwei Benutzern CHF 39 pro Benutzer und Monat, ab neun Benutzern nach Absprache. Wer nur geteilte Anlagenteile sichtet, Services verfolgt oder Dokumente öffnet, zahlt nichts. Der digitale Revisionsordner kostet einmalig CHF 289 inklusive erstem Jahr Hosting, danach CHF 49 pro Jahr für Hosting und Support.
Wir führen unsere Anlagen heute in Excel. Wie steigen wir um?
Es braucht keine Datenübernahme. Sie fotografieren die Anlagenteile vor Ort, die KI liest Hersteller, Typ, Seriennummer und Baujahr vom Typenschild. Das geht in der Regel schneller, als eine über Jahre gewachsene Excel-Liste zu bereinigen, und die Angaben stimmen mit dem überein, was tatsächlich im Technikraum steht. Beginnen können Sie mit einem einzigen Objekt.
Wie lange dauert die Einführung und wer erfasst die bestehenden Anlagen?
Es gibt kein Einführungsprojekt. Den Bestand erfassen Ihre eigenen Leute Stück für Stück, meist beim ohnehin fälligen Serviceeinsatz. Sie müssen nicht das ganze Portfolio aufnehmen, bevor der erste Nutzen entsteht: Sobald ein Objekt erfasst ist, steht dafür der Wartungsplan. Viele Betriebe starten mit einer Liegenschaft und ziehen die übrigen nach.
Können wir mehrere Liegenschaften getrennt führen?
Ja. Der Anlagenbestand ist nach Objekten gegliedert, innerhalb eines Objekts nach Gewerken wie Heizung, Sanitär, Elektro und Lüftung. Eine Verwaltung sieht damit jede Liegenschaft für sich, ein Haustechnik-Betrieb jeden Kunden für sich. Geteilt wird pro Objekt, ein Betreiber sieht also nur die Anlagen, die ihn betreffen.
Wie weisen wir als Verwaltung nach, dass eine Wartung ausgeführt wurde?
Jede Servicearbeit wird am Anlagenteil eingetragen und bleibt dort dauerhaft sichtbar, mit Datum und ausführendem Betrieb. Der QR-Code am Bauteil führt direkt zu dieser Servicehistorie. Gegenüber Eigentümer, Versicherung oder einem neuen Servicepartner ist damit belegbar, wann welche Anlage gewartet wurde, ohne Suche in Ordnern oder Mailverläufen.
Wie kommen Planer und Bauherrschaften an die Revisionsunterlagen der Unternehmer?
Über die Ausschreibung. Wird die Position für den gewerkübergreifenden Revisionsordner ausgeschrieben, liefern die Unternehmer ihre Revisionsunterlagen an info@qr-labeling.ch. Daraus entsteht der digitale Revisionsordner, der als Tafel mit QR-Code in die Technikzentrale kommt. Die Ausschreibung ist dafür der wirksamere Zeitpunkt als das Nachfassen nach der Abnahme.
Was bedeutet Instandhaltung nach Schweizer Normen?
Die Begriffe werden unterschiedlich verwendet. Die SIA 469 von 1997 nennt als Oberbegriff die Erhaltung und ordnet darunter Überwachung, Unterhalt, Instandsetzung, Erneuerung und Veränderung. Die europäische SN EN 13306 fasst dagegen unter Instandhaltung das ganze Spektrum. Die KBOB empfiehlt darum, die Begriffe im Projekt ausdrücklich festzulegen. QR Labeling bildet die Tätigkeiten ab, unabhängig davon, wie sie benannt werden.
Wo werden unsere Daten gespeichert?
Die Daten liegen in einem Rechenzentrum in Stuttgart, Deutschland, also innerhalb der EU. Sie werden nicht an Dritte weitergegeben und nicht für andere Zwecke ausgewertet. Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist auf dieser Webseite öffentlich einsehbar, den Betreiber des Rechenzentrums nennen wir auf Anfrage.
Funktioniert das im Technikraum ohne Empfang?
Ja. Genau dafür ist der QR-Code am Bauteil da. Im Keller fotografieren Sie den Code und das Bauteil, auch ohne Empfang. Sobald Sie wieder Netz haben, im Treppenhaus, im Auto oder im Büro, ordnen Sie die Aufnahmen dem Anlagenteil zu und tragen die Servicearbeit ein. Der Weg zurück in den Technikraum entfällt.